KI-Projekte richtig evaluieren: Die wichtigsten Metriken
Von Marina Nerandzic
10. September 2026
1 min Lesezeit
KI-Projekte richtig evaluieren: Die wichtigsten Metriken
Wie wissen Sie, ob Ihr KI-Projekt erfolgreich ist? Ohne die richtigen Metriken tappen Entscheidungsträger im Dunkeln. Dieser Artikel erklärt die wichtigsten KPIs für KI-Projekte - verständlich und praxisnah.
Geschäftsmetriken: Was zählt für die Geschäftsleitung
- Return on Investment (ROI): Netto-Nutzen im Verhältnis zur Investition
- Time to Value: Zeit von Projektstart bis zum ersten messbaren Nutzen
- Kosten pro Transaktion: Vor und nach KI-Implementierung vergleichen
- Mitarbeiterstunden eingespart: Reallokierte Arbeitszeit in produktivere Aufgaben
Operative Metriken: Qualität der Automatisierung
- Automatisierungsrate: Anteil der automatisch verarbeiteten Vorgänge
- Durchlaufzeit: Gesamtzeit von Eingang bis Abschluss eines Vorgangs
- Fehlerquote: Anteil fehlerhafter Ergebnisse (vor und nach KI)
- Eskalationsrate: Wie oft muss ein Mensch eingreifen?
Zufriedenheitsmetriken
- Kundenzufriedenheit (CSAT/NPS): Bei kundenorientierten KI-Lösungen
- Mitarbeiterzufriedenheit: Akzeptanz und Nutzungsbereitschaft messen
Messmethodik: So messen Sie richtig
Messen Sie den Ist-Zustand vor dem Projektstart (Baseline). Definieren Sie Zielwerte und messen Sie in festen Intervallen (wöchentlich in den ersten 3 Monaten, danach monatlich). Vergleichen Sie immer mit der Baseline, nicht mit Erwartungen.
Fazit
Gute Metriken machen KI-Projekte steuerbar. Definieren Sie 3-5 KPIs vor Projektstart, messen Sie konsequent und kommunizieren Sie die Ergebnisse transparent. So schaffen Sie die Grundlage für datenbasierte Entscheidungen über Skalierung und nächste Schritte.